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Unsere Probe findet jeden Mittwoch von 19:30 - 21:30 Uhr im Vereinhaus in Landscheid statt. Ausgenommen sind Probeferien oder Feiertage. Haben Sie Interesse? Dann kommen Sie doch einfach vorbei!

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Mit Musik Not in der Karibik lindern

Bericht: Trierischer Volksfreund, 14.12.2010

Besonders in der Weihnachtszeit ist der Wunsch, dort zu helfen wo Hilfe dringend benötigt wird, groß. So haben die vier Musikvereine Landscheid, Hupperath, Bergweiler und Minderlittgen mit ihrem Benefizkonzert am dritten Adventssonntag den Verein “Help a child” mit einer Spende unterstützt.

Landscheid. “Die Menschen haben ihren Lebensmut verloren. Niemand hat mehr Glanz in den Augen – überall herrscht eine tiefe Trauer und Sorge.” So hat die gebürtige Hupperatherin Simone Anders am Sonntag die derzeitige Situation in Haiti nach dem verheerenden Erdbeben Anfang des Jahres beschrieben. Anders ist die Spendenbeauftragte des Vereins “Help a child”, der sich für Kinder in Haiti einsetzt (der TV berichtete).

Solidarität soll spürbar sein

Sie hat selbst zwei haitianische Adoptivkinder und war bereits mehrmals dort. Ihre Mutter Marianne Weber hat sie im Frühjahr 2009 begleitet und sich ein Bild vom Leben und der Armut in Haiti gemacht. Als sie von dem Erdbeben hörte, war für sie klar: Hier musste sie helfen. Marianne Webers Mann sowie ihr Sohn sind aktive Mitglieder und Tochter Simone ehemaliges Mitglied im Musikverein Hupperath. So lag die Idee eines gemeinsamen Benefizkonzerts innerhalb der Pfarreiengemeinschaft nah. Die vier Musikvereine Landscheid, Bergweiler, Hupperath und Minderlittgen ließen sich nicht lange bitten und luden, nachdem endlich ein für alle passender Termin gefunden war, in die Eifellandhalle ein.

Ihr Ziel, mit ihrer Musik nicht nur den rund 400 Zuhörern in der Vorweihnachtszeit eine Freude zu bereiten, sondern vielmehr den Kindern zu helfen sowie die Sorgen und Nöte der Haitianer wenigstens etwas zu lindern, haben die etwa 150 Musiker damit erreicht. Knapp 1200 Euro kamen so an Spenden zusammen, den Erlös aus dem Verkauf von Essen und Getränken noch nicht mit eingerechnet.

“Solidarität soll für uns auch spürbar sein, indem wir Vereine was machen, und das geht bei uns am besten mit Musik”, erklärte der Vorsitzende des Musikvereins Landscheid, Walter Feltes, während des Konzerts.

Nicht nur die vielen Kuchenspenden bekundeten die Hilfsbereitschaft an diesem Nachmittag. Ebenso motiviert waren auch die Besucher. Margot Follmann spendete im Namen der Bürger Frauen 40 Euro vom diesjährigen Adventskaffee und sagte: “Wir sind froh, für diese gute Sache einen Beitrag leisten zu können.” Dass das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird, zeigte Simone Anders in einem Filmvortrag und berichtete von ihrer jüngsten Reise nach Haiti, ihren Erlebnissen und der Situation vor Ort. Wie ihre Mutter wünscht auch sie sich: “Dass mit diesem Konzert Haiti wieder mehr in das Bewusstsein der Leute rückt.”

Extra Help a child: Zurzeit ist der Verein dabei, Mitarbeiter und Kinder in Haiti vor der Cholera zu schützen. Vorbereitungen zur Installation von Wasseraufbereitungsanlagen laufen und in den nächsten Tagen werden erst einmal 165 Impfungen ausgegeben. Simone Anders hat zwei Kochbücher mit verschiedenen Rezepten zusammengestellt, die mit den Titeln “Kochbuch der Erinnerung” und “Kochbuch für den guten Zweck” in der Altstadtbuchhandlung in Wittlich erhältlich sind. Spendenkonto: Sparkasse Koblenz, Kontonummer 117507, BLZ: 570 501 20; Infos:  www.helpachild.de (uku)

45 Musiker entführen Publikum auf die Grüne Insel

Bericht: Trierischer Volksfreund, 21.04.2010

Großer Auftritt in der Eifellandhalle: Unter dem Motto “Irischer Frühling” haben die 45 Musiker des MV Landscheid ein Konzert gegeben. 300 Zuschauer ließen sich musikalisch auf die Grüne Insel versetzen.
Landscheid. (red) “Wer heute nicht hier war, hat ein tolles Konzert verpasst”, sagten einige der 300 Zuschauer nach Ende der Veranstaltung. “Irischer Frühling” lautete das Motto, das die 45 Musiker des MV Landscheid unter der Leitung von Dieter Fröhlich für ihr Frühjahrskonzert ausgewählt hatten.

Mit dem schwungvollen “March on an Irish Air” starteten die Musiker in das Programm. Spätestens nach der folgenden “Seagate Ouverture” war klar, dass dies ein Abend auf hohem Blasorchester-Niveau werden würde. Die schnellen rhythmischen Passagen wurden sicher vorgetragen, der langsame Mittelteil weich und sanft, mit einem warmen Klang im Holzregister, gespielt.

Der Höhepunkt im ersten Teil war das programmatische Werk “The witch and the saint” von Steven Reineke. Das Publikum konnte vom ersten Ton an die Geschichte eines Zwillingspaares miterleben, von dem die eine Schwester als Hexe, die andere als Heilige angesehen wurde. Unterschiedlich wie die Schwestern sind in diesem Stück auch die musikalischen Themen: gewaltige, an Carl Orffs “Carmina Burana” erinnernde Passagen, die der strahlende Blechsatz spielte, und lyrische, in großen Bögen gespielte, leise Abschnitte von den Holzbläsern. Auch die vier Schlagzeuger hatten auf Pauken, Röhrenglocken, Trommeln und Percussion-Instrumenten starke Auftritte.

Gefühlvoll wurde danach die “Forrest Gump Suite” vorgetragen. Mit souveränen Soli hinterließen Flöten und Trompeten einen guten Eindruck. Rasant ging es dann am Ende des ersten Teiles bei der “Irish Party” aus dem Film “Titanic” zu. Hier wusste noch einmal der Holzsatz zu überzeugen.

Nach der Pause wartete ein weiterer Höhepunkt: Die Trierer Irish-Folk-Gruppe “Rambling Rovers” gab eine Kostprobe ihres musikalischen Schaffens. Sie musizierte teilweise mit den Landscheider MV-Mitgliedern zusammen.

Walter Feltes führte in amüsanter und kurzweiliger Art durch das Programm. Langanhaltender Applaus war der Dank des Publikums für ein außergewöhnliches und qualitativ hochwertiges Frühlingskonzert.

Probewochenende in Fischbach-Oberraden

Bericht: MV Landscheid

Am 1. und 2. März veranstalteten wir ein Probewochenende für alle Aktiven des Musikvereins Landscheid. Im Jugendlager in Fischbach-Oberraden (Kreis Bitburg-Prüm) wollten wir uns intensiv auf unser Jahreskonzert im April vorbereiten und zudem ein schönes Wochenende mit unseren Musikvereinskameraden verbringen.

Samstags vormittags wurde somit der Bus in Landscheid voll beladen und mit guter Laune ging es auf nach Fischbach. Dort angekommen herrschte schon eine fröhliche Stimmung bei allen. Nachdem alles erkundet und die Zimmer bezogen waren, starteten wir gegen 10:30 Uhr mit der ersten Probeeinheit.

Gegen Mittag gab es eine Stärkung um danach zunächst in den einzelnen Registern zu proben. So nahmen wir mit den verschiedenen Gruppen sämtliche Räume – samt Schlafgemächern – in Beschlag. Eine gemeinsame Probe beendete den musikalischen Part dieses Tages (zumindest war es zunächst so geplant) und ließ uns gegen 18:00 Uhr zum gemütlichen Teil übergehen. Trotz hartnäckiger Belagerung der Küche durch ein Kampf-Trink-Geschwader gelang es unserer „Küchenabteilung“, für alle Spaghetti Bolognese zuzubereiten. Ein Lob an die Köchin!

Nach dem Essen wurde in lustiger Runde zusammengesessen, gemeinsam gespielt und ein wenig gefeiert. Und da die Musikerkehle ja bekanntlich eine trockene ist, musste diese natürlich etwas geölt werden, um am nächsten Morgen wieder voll einsatzfähig zu sein. Als einige gegen 0:30 Uhr glaubten, so langsam würde es etwas ruhiger zugehen…wurde kurzerhand noch eine nächtliche Spontanprobe eingelegt.

Am Sonntagmorgen haben zunächst einmal alle ausgiebig gefrühstückt, um fit zu werden. Gegen 9:30 Uhr erklangen dann bereits wieder die ersten Töne und es wurde fleißig weitergeprobt. In der verdienten Mittagspause gab es dann für alle Pizza, um anschließend die letzte Etappe unseres Probewochenendes anzutreten. Gegen 15:00 Uhr beendeten wir unsere letzte Probe. Gemeinsam wurde alles aufgeräumt und zusammengepackt, um dann die Heimreise anzutreten. Alles in allem war es ein sehr gelungenes Wochenende, das allen Beteiligten viel Freude bereitet hat. Über eine Wiederholung würden sich sicher alle freuen?

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Schwarze Wangen

Bericht: Trierischer Volksfreund, 23.06.2004

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Vatertagsausflug nach Diersheim 2004

Bericht: MV Landscheid

Der Besuch in Diersheim auf dem Vatertagsfest wurde natürlich schon auf dem Oktoberfest eingeplant. Kurz nachdem wir in den frühen Morgenstunden mit dem Bus in Richtung Süden aufbrachen, war die gute Laune nicht mehr zu überhören. In Diersheim angekommen, wurden wir erstmal an einem herrlichen Gelände empfangen. Dort hat alles gepasst: das Wetter war hervorragend, ein kleiner See, an dem das Fest stattfand und vor allen Dingen Hunderte von Menschen. Nachdem die Diersheimer uns mit Essen und Getränken versorgt hatten, legten wir für knapp drei Stunden mit Musizieren los. Verdurstet ist in dieser Zeit keiner, immer wieder wurden wir mit Erfrischungen belohnt. Nach Beendigung unseres Auftrittes, hatte keiner so richtig Lust nach Hause zu fahren. Die Rückreise ging so auch mit fast zwei Stunden Verspätung erst los. Da kann man nur sagen: Diersheim ist eine Reise wert….

750-Jahrfeier in Biedenkopf am 13.06.2004

Bericht: MV Landscheid

Im Jahr 2004 feierte die Stadt Biedenkopf ihr 750-jähriges Bestehen, und weil es uns schon am Grenzgang 1998 so gut gefallen hatte, war die Einladung zu dieser Feier eine besondere Ehre, der wir gerne folgten. So machten wir uns also an diesem Sonntag auf den Weg nach Biedenkopf, um den Festzug als Kapelle mitzugestalten. Wie schon sechs Jahr zuvor teilten wir uns in zwei Gruppen, die an verschiedenen Plätzen im Zug spielten. Dieses Mal standen die Grenzen jedoch nicht im Vordergrund, sondern die Geschichte der Stadt, sodass der Zug aus vielen Motivgruppen und Wagen bestand. Das Festzelt stand an vertrauter Stelle und nachdem der Zug dorthin geleitet worden war, verbrachten wir noch einige frohe Stunden, bevor wir die Heimreise antraten.

Die Atmosphäre der Stadt und das Wiedersehen der vertrauten Plätze rief bei vielen Musikern erfreute „Weißt-du-nochs“ hervor und so freuen wir uns ganz besonders, in diesem Jahr den Biedenkopfer Grenzgang wieder mitgestalten zu dürfen.

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Oktoberfest in Landscheid am 20.09.2003

Bericht: MV Landscheid

Das Oktoberfest, das gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr am 20. September 2003 stattfand, war für viele Musikanten ein Höhepunkt in diesem Jahr. Nach vielen Telefonaten konnten wir schließlich die Musikanten aus Diersheim für diesen Abend verpflichten. Da man sowieso einen Ausflug an die Mosel plante, war dies natürlich ein guter Anlass, an unserem Fest mitzuwirken. Nachdem zuerst unser Musikverein für gute Stimmung sorgte, legte der Diersheimer Musikverein los. Mit vielen gekonnten Showeinlagen, sowie musikalischen Solos brachten sie das voll gefüllte Feuerwehrhaus auf Hochtouren. Da das Wetter auch mitspielte hielten sich noch sehr viele Besucher im Freien auf. Für das leibliche Wohl war auch bestens mit bayerischen Spezialitäten gesorgt. Der in München traditionelle Fassanstich hat bei uns natürlich auch nicht gefehlt.

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Grenzgang in Biedenkopf vom 13.08. bis 15.08.1998

Bericht: MV Landscheid

Wann immer man einen Musiker unseres Musikvereins auf den Grenzgang in Biedenkopf anspricht, wird man positive Resonanz erhalten, denn von dieser Fahrt waren alle begeistert!

Doch nun von vorne:

Über unseren Dirigenten wurde der Kontakt mit der Kleinstadt Biedenkopf bei Marburg hergestellt und wir erfuhren vom Biedenkopfer Grenzgang, der nur alle sieben Jahre stattfindet. Bei diesem Fest werden innerhalb von drei Tagen die kompletten Stadtgrenzen abgegangen. Umrahmt wird diese Wanderung von viel Musik und an dieser Stelle kommt auch der Musikverein Landscheid ins Spiel.

Wir fuhren bereits mittwochs gegen Abend ab, da unser erster Auftritt donnerstags schon um halb sechs begann. Wir erreichten unser Ziel, die örtliche Jugendherberge, am späteren Abend und stellten erfreut fest, dass direkt daneben eine Gaststätte lag, die von einigen häufig genutzt wurde. Man verausgabte sich jedoch nicht, schließlich klingelte am nächsten Morgen um halb fünf der Wecker. Ein Bus brachte uns zu unserem Startpunkt, eine Straße am Rande von Biedenkopf. Von dort marschierten wir mit Musik zum Marktplatz von Biedenkopf, wo die meisten wohl erst mal ziemlich überwältigt waren von dem Bild, das sich dort bot: über 5000 Menschen morgens um sechs auf dem Platz, dazu die Reiter der jeweiligen Gesellschaften und einige Musikkapellen. An dieser Stelle eine kurze Information zur Organisation des Grenzganges: der Grenzgangsverein stellt das ganze Fest auf die Beine und die männliche Bevölkerung organisiert sich in Männergesellschaften für die verheirateten Bewohner Biedenkopfs und in Burschenschaften für die Junggesellen. Diese Gesellschaften haben ihre eigene Hierarchie, in der eben auch Reiter vertreten sind. Vom Marktplatz an teilten wir uns in zwei Gruppen und begleiteten den Festzug quasi mit zwei Kapellen bis an die Stadtgrenze, von wo aus die Gesellschaft weiter zum Frühstücksplatz wanderte.

Wir Musiker wurden mit dem Bus dorthin gebracht, wo wir die Grenzgänger von wechselnden Standorten nun wieder gemeinsam mit Blasmusik unterhielten. Wir zogen also ca. drei Stunden lang über den Platz und spielten bei den verschiedenen Burschenschaften und Männergesellschaften auf. Dabei mussten wir uns um unsere Verpflegung keine Gedanken machen, da wir von unserem Status als Kapelle des Hauptmanns profitierten. Nachdem die Wanderer schließlich weitergezogen waren, fuhren wir mit dem Bus wieder zu einer Stadtgrenze, um sie dort abzuholen und zum Marktplatz zu leiten. Dort gab es für uns erstmal Mittagsessen, meist gegen 15 Uhr. Anschließend galt es, den letzten Auftritt für diesen Tag zu bestreiten, den Umzug vom Marktplatz zum Festplatz, für den wir uns wiederum teilten.

Auf dem großen Platz neben dem Festzelt war ein Rummel, der vor allem unseren jüngeren Musikern einige Abwechslung bot. Zunächst ging es für die meisten jedoch erst einmal wieder in die Jugendherberge, zum Umziehen, Instrument ablegen und Pause machen. Der Abend wurde im Festzelt oder auf dem Rummel verbracht, aber da ja nun alle wussten, was am folgenden Tag auf uns zukam, wurde das Feiern entsprechend gestaltet. Denn am nächsten Morgen galt es um halb fünf wieder aufzustehen und einen weiteren anstrengenden Tag zu verbringen, der sich ähnlich wie der vorherige gestaltete. Auch der Samstag, unser Abreisetag, verlangte uns noch einmal einiges an Kondition ab. Gegen Abend brachen wir schließlich auf und erreichten Landscheid nachts zwar ziemlich k.o., dafür aber mit vielen neuen Eindrücken und einer Menge musikalischer Erfahrung.

Der Grenzgang in Biedenkopf war der Anlass für unseren Verein, diese Tradition des Grenzen Abgehens, die es auch in unserer Region ursprünglich einmal gab, wieder aufzunehmen und zu einer Familienwanderung umzugestalten. So starten wir nun schon seit 1999 an einem Sonntag im Spätsommer zu unserem eigenen Grenzgang, der sich mittlerweile zu einem beliebten Ereignis, besonders bei unseren inaktiven Mitgliedern, gemausert hat.

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Oktoberfest in Bockenau 1997

Bericht: MV Landscheid

Nachdem die Bockenauer auf unserer Osterparade 1997 eine überzeugende musikalische Leistung darboten und bewiesen, dass sie ebenso gut feiern wie musizieren können, traten wir im Oktober 1997 zum Gegenbesuch nach Bockenau (bei Bad Kreuznach) an. Wir starteten am frühen Samstagmorgen mit dem Bus und begannen den Tag in Bockenau mit einem Frühschoppen bei der Familie unserer ehemaligen aktiven Musikerin Marlies. Es folgte ein gemütlicher Grillnachmittag in idyllischer Umgebung. Abends besuchten wir das Oktoberfest des Musikvereins, das nicht zuletzt durch unser tatkräftiges Mitfeiern zu einem „stimmungsvollen“ Abend wurde und für einige von uns bis in die frühen Morgenstunden dauerte. Am Sonntagmorgen durften wir zum Frühschoppen aufspielen, was uns trotz der doch anstrengenden Nacht sehr gut gelang.

Wegen des kurzfristigen Ausfall eines Gastvereins bat man uns, die Mittagszeit musikalisch zu überbrücken. Auch dabei konnten wir überzeugen, nicht zuletzt durch Walter Feltes` Sondereinlagen, die uns die notwendigen Atempausen verschafften. Sein Musizieren auf dem Gartenschlauch begeisterte das Publikum, besonders aber den Bockenauer Ortsbürgermeister, der das „Wunderinstrument“ kurzerhand beschlagnahmte, um es auf der bevorstehenden Brasilien-Reise des Musikvereins präsentieren zu können. Nach einem vergnüglichen Nachmittag mit den Bockenauer Freunden traten wir die Heimreise an.

Die Kontakte zwischen den Vereinen werden seitdem regelmäßig gepflegt; so besuchten wir das Oktoberfest der Bockenauer 1999 und das 20-jährigen Vereinsjubiläum im Mai 2004. Die Bockenauer traten bei unserem Dorffest 2002 auf.

Schützenfest in Richrath-Langenfeld 13.07.1975

Bericht: MV Landscheid

Wie kommt man nach Richrath-Langenfeld ? Mit dem Bus. Und dann? Damals wie heute ist es oft schwierig, den richtigen Weg zu finden. In diesem Fall entschied man sich für den falschen und konnte nur noch mit Hilfe der Polizei das gewünschte Ziel erreichen.

Dort nahm man dann am Umzug teil und hatte anschließend noch Gelegenheit für ein ausgiebiges Geburtstagsständchen bei einem der Schützen. Da man schon zu spät angekommen war, entschied man sich die fehlenden Stunden nachzuholen und fuhr erst mitten in der Nacht wieder nach Hause.