Posaune

posauneGeschichte
Die Posaune wurde um 1450 herum in Frankreich entwickelt. Sie diente unter anderem Wächtern und wurde als Warninstrument benutzt. In der Renaissance wurde das Instrument aufgrund seiner sauberen Intonation oftmals in Ensembles mit Sängern und Streichern eingesetzt. Selten wurde es auch allein gespielt und kam zudem zu Zeiten des Barocks aufgrund der Vorlieben des Adels für Saiten- und Streichinstrumente ganz aus der Mode. Die Posaune, so wie sie heute bekannt ist, wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut und durch Ludwig von Beethoven fest in das Sinfonieorchester integriert. Auch im 20. Jahrhundert konnte sich die Posaune in der klassischen Musik behaupten und ist zudem ein ebenso wichtiges Instrument im Jazz, Swing oder in der traditionellen Blasmusik.

Bauweise
Die Posaune setzt sich von anderen Blechblasinstrumenten, wie beispielsweise der Trompete oder dem Horn, vor allen Dingen durch ihren Zug ab. Der Zug dient zur Erzeugung von Zwischentönen und übernimmt damit die gleiche Funktion wie die Ventile an den anderen Blasinstrumenten. Darüber hinaus ermöglicht es aber auch, zwei Tönen ineinander „schleifen“ zu lassen. Ansonsten gleicht die Posaune der Trompete. Ebenso wie diese zeichnet sie sich durch ein enges zylindrisches Rohr, einen Schalltrichter und ein Mundstück aus.

Spielweise
Die Posaune funktioniert vergleichbar den anderen Blechblasinstrumenten. Auch hier wird der Ton durch das Einblasen von Luft in den Instrumentenkörper erzeugt. Wichtig ist ebenso die Schwingung der Lippen. Die Besonderheit der Posaune liegt in ihrem Zug, durch den gleitende Übergänge zwischen zwei Tönen möglich sind.

Posaune lernen
Es ist relativ leicht der Posaune erste Töne zu entlocken. Schon dabei lässt sich feststellen, dass es sich um ein relativ lautes Instrument mit kräftiger Klangfarbe handelt. Will man also ernsthaft damit anfangen, Posaune zu spielen, muss man mit einer hohen Lärmbelästigung für die Anwohner rechnen.