Trompete

trompeteGeschichte
Als Vorläufer der Trompete kann die Lure angesehen werden, die im südskandinavischen Raum gefunden wurde. Benutzt wurde sie in der nordischen Bronzezeit, also mehr als 1300-600 Jahre vor Christus. In der Antike wurde die Trompete als Kriegs- und Tempelinstrument verwendet. Erst durch die Kreuzzüge gelangte die Trompete nach Mitteleuropa und wurde dort seit dem 13. Jahrhundert oft gespielt. Im 15. Jahrhundert bog man die Trompete, um sie vor dem Verbiegen zu schützen, zu einer flachen S-Form. Zu dieser Zeit konnte auf den Trompeten noch keine Melodie gespielt werden. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Ventile für Trompeten entwickelt, so dass es möglich wurde, chromatische Tonleitern in tiefen Lagen zu spielen. Die heutigen Dreh- und Zylinderventile wurden von Francois Périnet in Paris im Jahre 1839 entwickelt.

Bau- und Spielweise
Die Trompete hat eine zylindrische Röhre und drei Ventile zur Rohrverlängerung beziehungsweise zur Tonvertiefung. Es gibt dieses Musikinstrument in verschiedenen Stimmungen und Größen. Zusätzlich sind die Trompeten mit verschiedenen Dreh- oder Pumpventilen ausgestattet. Zumeist sind es drei Ventile. Wird der Ventilhebel niedergedrückt, dreht sich das Ventil und die Tonhöhe ändert sich durch Zuschalten eines zusätzlichen Rohrbogens. Das Pumpventil arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip. Damit aber überhaupt Töne erzeugt werden können, muss durch ein Mundstück Luft in das Instrument hineingeblasen werden. Die durch die Lippen des Spielers ausgelöste Schwingung wird durch das Kesselmundstück in das Instrumenteninnere geleitet und ist maßgeblich für die Klangfarbe des Tons verantwortlich.

Trompete lernen
Es ist relativ einfach erste Erfolge auf dem Instrument zu erzielen, da schon nach kurzem Ausprobieren dem Instrument ein Ton zu entlocken ist. Um allerdings Melodien spielen zu können, bedarf es langen Übens. Die Trompete gehört zu den Blasinstrumenten. Diese zeichnen sich generell durch eine hohe Grundklangfarbe und eine kräftige Lautstärke aus. Die Lärmbelästigung beim Üben ist gemeinhin also sehr hoch.