Klarinette

klarinetteGeschichte
Der Vorläufer der Klarinette ist das Chalumeau, ein Instrument, dass schon in der Antike aus der Blockflöte hervorgegangen ist. Die Klarinette selbst wurde erst im 17. Jahrhundert in Deutschland entwickelt. Er gab dem Chalumeau eine zusätzliche Klappe, womit das Überblasen möglich wurde. Damit konnte auch in mittleren und hohen Registern ein lauter und klarer Klang erzeugt werden. Damit trat die Klarinette in Konkurrenz zur Barocktrompete.

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Erfindung der modernen Klarinette war die Abdeckung der Klappen durch Leder anstatt durch Filzscheiben. Die Klarinette wurde zudem auf sechs Grifflöcher mit 13 Klappen ausgebaut, so dass fast jede Tonart ohne Probleme gespielt werden konnte.
International hat sich heute die sogenannte Böhmklarinette am meisten etabliert. Theobald Böhm ordnete die Löcher und Klappen auf völlig neue Weise an.

Spiel- und Bauweise
Es gibt viele verschiedene Bauformen der Klarinette. So gibt es die „normale“ Klarinette in B, die vor allen Dingen in Jazz und in der Volksmusik gespielt wird. Im Orchester wird dieser Klarinettentyp ebenso gespielt, oftmals aber in Begleitung einer Klarinette in A. Will man eher hohe Töne spielen, wird die Es-Klarinette verwendet. Seltener verwendet, aber ebenso vorhanden, gibt es auch Klarinetten in anderen Tonlagen, wie beispielsweise As oder D.

Klarinette lernen
Will man Klarinette spielen lernen, sollte man sich vor dem Kauf des Instruments mit dem zukünftigen Lehrer in Verbindung setzen, da es sehr viele verschiedene Varianten an nicht nur Tonlagen, sondern auch Klappsystemen gibt.